Innovation boosten mit Product Intelligence

Rene Wenaweser

InnoArchitects

4 Minuten

Veröffentlicht am Februar 3, 2021

Innovation boosten mit Product Intelligence

Daten, Daten, Daten! Wir boosten Innovation mit Product Intelligence Wir INNOArchitects fragen uns jeden Tag: Wie generieren wir für die Nutzer unserer Kundenprojekte Mehrwert? In der Produktentwicklung in der INNOFactory geht es dabei spezifisch darum, Innovationen schnell am Markt zu validieren und die Produkte dann datenbasiert so an den Kundinnen und Kunden auszurichten, dass sie durchstarten. Wie wir dieses Wachstum antreiben und welchem Softwaremix wir in der Product Intelligence vertrauen, erklärt René Wenaweser im INNOBlog.

 Die Herausforderung

Wie messen wir, ob ein Produkt ein Kundenbedürfnis befriedigt und damit auch das Potenzial hat, substanziell Umsatz zu generieren? Wir fragen die Kundschaft! Immer und immer wieder. Diese User Insights alleine genügen am Markt jedoch nicht. Und wer methodisch nicht aufpasst, vergrössert die Unsicherheit sogar, anstatt sie zu verringern.

Die Lösung

Wir nutzen Daten, um unsere qualitativen Erkenntnisse zu untermauern, neue Insights zu generieren und das Angebot weiterzuentwickeln. Wenn wir wissen, was die Nutzerinnen und Nutzer in echt tun (oder eben nicht), können wir auch die richtigen Massnahmen ableiten, um zielgerichtet vorwärtszukommen. Ab einem gewissen Punkt steuern die Daten die Produktentwicklung dann massgeblich.

Unser Ansatz

Wir sind überzeugt, dass Product Analytics und Product Intelligence die Innovation mit dem nötigen Fokus vorantreiben. Und so gehen wir zusammen mit unseren Kundinnen und Kunden vor:

  • Sobald wir mit dem Kunden und seinem Produkt zum ersten Mal an den Markt gehen, rüsten wir das Team mit unserem Growth Stack aus. Dabei handelt es sich um eine fein aufeinander abgestimmte, sich ergänzende Tool-Palette.
  • Dieser bei uns standardisierte Growth Stack liefert den Teams die notwendigen Daten, um möglichst schnell Annahmen zu validieren und so das Produkt rasch am Markt weiterzuentwickeln und zu validieren.
  • Unser Growth Stack kann auch zusammen mit dem Kundenprojekt wachsen und den neuen Anforderungen gerecht werden.
Der standardisierte INNOArchitects-Growthstack mit Amplitude.

Der standardisierte INNOArchitects-Growthstack mit Amplitude.

Das Kernstück unseres Growth Stacks bildet Amplitude. Die Product-Intelligence-Plattform ist das Hirn der Produktentwicklung. In der täglichen Arbeit hilft es uns, die Produktinitiativen sowie den Backlog zu priorisieren und unsere Experimente in der Entwicklung zu validieren. Ergänzt wird Amplitude durch Segment, eine sehr flexible Datenplattform, welche die Integration verschiedener Tools flexibel übernimmt und so auch den Entwicklungsaufwand niedrighält. Unser standardisierter Growth Stack setzt weiter auf diese Anwendungen:

  • Ads: Facebook Pixel, Google Ads
  • User Behavior: Hotjar
  • A/B Testing: Apptimize
  • Ad Automatization: AdRoll
  • Attribution, Deep Linking: Branch
  • Customer Engagement: Braze, Airship

Wie zahlt das alles auf den Produkterfolg ein?

Damit all diese Möglichkeiten auch auf den Produkterfolg einzahlen, ist es elementar, die richtigen KPIs zu definieren. Diese müssen sich klar aus der Unternehmensstrategie ableiten und vor allem beeinflussbar sein. Wie du KPIs erfolgreich definierst, habe ich hier kompakt zusammengestellt. Diesen Schritt unterschätzen viele Teams und definieren voreilig Messgrössen, die sie dann entweder in die falsche Richtung leiten oder schlicht nicht aussagekräftig sind. In der Produkt- und Serviceentwicklung nutzen wir oft das AARRR-Framework, wegen der Abkürzung auch Pirate Metrics genannt: Acquisition (Kundengewinnung), Activation (Produktnutzung), Retention (Kundentreue), Referrals (Weiterempfehlungen), Revenue (Umsatz). Wichtig ist hier, schnell die Growth Lever zu identifizieren: Was bringt dich in der aktuellen Phase am schnellsten in Richtung Ziel (Uplift)? Die für uns entscheidenden Messgrössen stellen wir im Amplitude-Dashboard kompakt zusammen. Diese Darstellung kann jederzeit vom Team aufgerufen und auch unternehmensweit geteilt werden. Das Dashboard ist ein sehr effektives Tool, um Stakeholder auf dem Laufenden zu halten und so das Vertrauen und das Commitment zu stärken.

Wie starten?

In der ersten Phase liegt der Hauptfokus auf dem Product-Market Fit: Hat unser Produkt wiederkehrende Kundinnen und Kunden? Hier unterstützt uns Amplitude nicht nur mit Retention-Kurven (Wie lange sind Kunden über einen spezifischen Zeithorizont aktiv), sondern auch gleich mit Insights, welche Events (zum Beispiel Klick auf Play Button) dazu korrelieren und ob die Kunden dadurch länger (Retention) oder stärker (Engagement) mit dem Produkt interagieren. So lassen sich von Anfang an qualitative Insights mit Daten ergänzen oder bestätigen.

Eine typische Retention-Kurve über 12 Wochen mit 2 verschiedenen Segmenten (Beispieldaten).

Eine typische Retention-Kurve über 12 Wochen mit 2 verschiedenen Segmenten (Beispieldaten).

Wenn der Product-Market Fit erreicht ist, fokussieren wir auf andere Bereiche im Funnel. Amplitude unterstützt uns, hier die Growth Levers, also die Bereiche mit dem grössten Uplift, zu erkennen. Je nach Reife des Produktes verschiebt sich nämlich der Bereich, mit dem wir die grössten Wachstumsmöglichkeiten generieren. Deshalb ist es zentral, ein zuverlässiges Tool zu haben, welches jederzeit die richtigen Entscheidungen erlaubt.

Basierend auf den Nutzungsdaten aus Amplitude und Methoden wie dem hier dargestellten Modell «The Upside Potential of a Metric» von Dan Olsen stellen wir sicher, dass Ressourcen an der richtigen Stelle eingesetzt werden.

 

Warum Amplitude?

Was Amplitude zu einem sehr guten Product-Intelligence-Tool macht, ist die Verknüpfung von Insights mit Massnahmen, die dann wiederum neue Insights generieren. So können wir Abläufe automatisieren und den Produktmehrwert für die Kundinnen und Kunden einfach steigern.

Synchronisation eines Kundensegments (höchste Kaufwahrscheinlichkeit) mit einem Customer-Engagement-Tool wie Braze.

Zeit ist in der Produktentwicklung entscheidend. In Innovationsprojekten müssen wir in kurzen Phasen und mit wenig Mitteln schnell zu Ergebnissen kommen. Ein Tool wie Amplitude ist deshalb essenziell. Amplitude ist die Basis, um mit guten Daten die richtigen Entscheide zu treffen und gleich Massnahmen umzusetzen, um Kundinnen und Kunden noch besser an das Produkt zu binden. Product Intelligence ist deshalb ein zentraler Faktor, um Innovation gezielt voranzutreiben. Wir INNOArchitects wissen, dass die Wirkung von Daten und Business Intelligence oft unterschätzt wird. Schade! Wir helfen dir gerne beim Einstieg. Bring dein Produkt auf das nächste Level! René Wenaweser (rene@innoarchitects.ch) steht dir gerne Rede und Antwort!

Rene Wenaweser

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